Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

29.03.2019

Bericht vom ersten Wirtschaftsstammtisch am 31.1.2019

Teilnehmer/innen von links nach rechts: Herr Singer aus dem Projekt „Ich bin ein Stadtteil“; Herr Hiltmann; Herr Toffel-Nadolny, Frau Drichel; Frau Feige ; Herr Germar, Her Meller ; Foto: NBHS

 Am 31. Januar trafen sich, auf Initiative des Projekts “Ich bin ein Stadtteil”, Vertreterinnen und Vertreter von ortsansässigen Betrieben zum ersten Wirtschaftsstammtisch 2019 im Bismarckkiez.

Die Stimmung bei diesem ersten Zusammentreffen war höchst motiviert. Die Unternehmerinnen und Unternehmer möchten gerne dazu beitragen, ihr Umfeld mit zu gestalten und gemeinsam etwas im Stadtteil zu bewegen.

Viele der Unternehmen sind seit Jahrzehnten, manche schon fast ein ganzes Jahrhundert, hier im Kiez ansässig. Sie kennen sich oft besonders gut mit den strukturellen Wandlungen und Herausforderungen des Stadtteils aus. Daran möchte das Projekt „Ich bin ein Stadtteil“, gefördert durch die Aktion Mensch, seit Oktober 2018, anknüpfen. Mit dem Projekt: Klee Engel – Neujahrsgrüße in den Stadtteil, unterstützten zahlreiche Unternehmen das Zusammenwachsen von Nachbarinnen und Nachbarn im Stadtteil.

Der ersten Einladung zu einem Wirtschaftsstammtisch waren sechs hier Tätige gefolgt: Hartmut Hiltmann von IM-PRESS PROMOTIONS BERLIN, Peter Toffel-Nadolny vom Lichtenberg Kolleg e.V., Judith Drichel aus dem Domicil Bergstraße GmbH, Anja Feige von der Allianz Versicherung, Achim Germar von vita:bless - Ihr Pflegeteam GmbH und Fabian Meller von ABEX BÄR & OLLENROTH BERLIN HAUSTECHNIK.

Themen in der Runde waren zum Beispiel Überlegungen für Aktivitäten im Bismarckkiez, wie eine gemeinsame Weihnachtsdekoration auf der Bismarckstraße, die Beteiligung an Straßenfesten, gemeinsames Müllentsorgen oder Sammelaktionen im Stadtteil. Aber auch Fragen der Sicherheit hatten große Relevanz. Bemängelt wurde beispielsweise die geringe Beleuchtung auf der Bismarckstraße, während gleichzeitig vermehrte Überfälle und Einbrüche zu beklagen sind. Ganz allgemein stellt die Runde eine Tendenz zur Verwahrlosung, insbesondere rund um den Lauenburger Platz, fest. Und die Baustelle in Höhe der Feuerbachstraße, die sich bis in die Bismarckstraße hineinzieht, macht den Gewerbetreibenden zu schaffen, da die Erreichbarkeit der Läden stark erschwert ist und kein Ende absehbar scheint. Diese Themen finden auch Zustimmung und Unterstützung von Nachbarinnen und Nachbarn in anderen Stadtteilbezogenen Kiez AGs.

Nach dem motivierenden ersten persönlichen Austausch wollen sich die Unternehmen zeitnah wieder treffen und auch weitere Gewerbetreibende mitbringen, um ganz konkret an den Ideen weiterzuarbeiten. Die Idee ist, einen Gründungsaufruf für den Stadtteil aufsetzen, der von teilnehmenden Gewerbetreibenden unterschrieben werden soll. Außerdem wünschen sie sich vom Projekt „Ich bin ein Stadtteil“ eine Vermittlung für den Austausch mit relevanten Institutionen und Behörden.

Wenn sie dazu Fragen haben oder sich auch an der aktiven Gestaltung als Unternehmen im Bismarckkiez beteiligen möchten, dann freuen wir uns auf ihre Teilnahme an unseren nächsten Veranstaltungen!

Ich bin ein Stadtteil